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Marlene Müller will «Smart Region» forcieren

Marlene Müller will «Smart Region» forcieren

Dank dem digitalen Wandel können Ressourcen gespart werden. Darum fordert FDP-Kantonalpräsidentin und Kantonsrätin Marlene Müller in einer Interpellation, dass «Smart Region» ins Schwyzer Regierungsprogramm aufgenommen wird?

«Smart Region» ist eine innovative und partizipative digitale Vernetzung und bietet der Bevölkerung eine hohe Lebensqualität bei minimalem Ressourcenverbrauchs. Dies als Folge des digitalen und technologischen Fortschritts. In Zentrumsregionen ist «Smart Region – vernetzt, innovativ und partizipativ» ein grosses Thema. Wie steht es diesbezüglich im Kanton Schwyz, will FDP-Parteipräsidentin und Kantonsrätin Marlene Müller (Wollerau) von der Schwyzer Regierung wissen.

 

Auch Bundesrat sieht hohes Potential
«Auch der Kanton Schwyz soll das Potential der Digitalisierung nützen», schreibt Marlene Müller in ihrer Interpellation. «Dies auch um die Chancengleichheit und Lebensqualität zu verbessern, eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen und so die digitale Innovation im Kanton Schwyz zu fördern.» Die Umsetzung soll sich dabei auf die Bedürfnisse der Schwyzer Bevölkerung und der örtlichen Unternehmen ausrichten. Eine «Smart Region» bietet der Bevölkerung hohe Lebensqualität bei minimalem Ressourcenverbrauch. «Dies dank einer intelligenten Verknüpfung von Informations- und Kommunikationssystemen in Gebäuden, Arealen und Gemeinden», erklärt Marlene Müller. «Solche Ressourceneinsparungen sind insbesondere für grössere Gemeinden eine Herausforderung, da sie für einen grossen Teil des Energieverbrauchs und Treibhausgasemissionen verantwortlich sind.» Zur Verbesserung der Situation von urbanen Räumen in Bezug auf die Effizienz, die Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit, sieht auch der Bundesrat grosse Potenziale. «Damit die Gemeinden die Effizienzpotentiale umfassend nutzen können, müssen Massnahmen und Initiativen im Bereich der Wirtschaft, Mobilität, Energie und Umwelt, des Wohnens und der Gesellschaft angestossen werden», ist die FDP-Kantonalpräsidentin überzeugt. «Darum werden solche Initiativen vom Bund nicht nur angeregt, sondern auch unterstützt. Die Gemeinden sollen auch angesichts der neuen Herausforderungen zukunftsfähig bleiben.»

 

Gehört ins Regierungsprogramm
Hat der Regierungsrat bereits eine Strategie für den digitalen Wandel und technologischen Fortschritt erarbeitet und will er «Smart Region» ins Regierungsprogramm aufnehmen, fragt Marlene Müller. «Dies wäre nicht nur zeitgemäss sondern vor allem auch wichtig. Denn der digitale Wandel und technologische Fortschritt soll auch im Kanton Schwyz wirkungsvoll und nachhaltig genutzt werden.» Daher will Marlene Müller in ihrer Interpellation weiter wissen, wie es bei einer solchen Umsetzung um die Zusammenarbeit zwischen den Departementen steht. «Der Kanton Schwyz ist gefordert, hier Position zu beziehen, um die die Lebensqualität zu erhöhen und vor allem auch Ressourcen zu sparen. Das geht nur gemeinsam.»

 

Legende zum Bild

FDP-Kantonalpräsidentin Marlene Müller aus Wollerau blickt mit ihrer Interpellation in die Zukunft. «Mit Smart Region kann die Lebensqualität gesteigert und Ressourcen gespart werden.»

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